Binz-Besetzer karrten 400'000 Fünfräppler in die Kantonsverwaltung

Die Besetzer der Binz-Liegenschaft bezahlten den Vertretern des Kantons eine Kaution von 20'000 Franken - in Fünfräpplern. Die sind 720 Kilogramm schwer.

Wer den Fünfer nicht ehrt: Die Binz-Besetzer bezahlten ihre Kaution mit 400'000 Fünfräpplern.

Wer den Fünfer nicht ehrt: Die Binz-Besetzer bezahlten ihre Kaution mit 400'000 Fünfräpplern. Bild: Peter Lauth.

Die Bewohner der besetzten Liegenschaft in der Binz haben am Montagmorgen verdutzten Vertretern des Immobilienamts des Kantons acht Schubkarren mit 400'000 Fünfräpplern übergeben. Damit erfüllten sie auf ihre Art eine Forderung des Amts, um bis nächsten Sommer auf dem leer stehenden Fabrikareal wohnen zu können: Der Gegenwert der 400'000 Fünfräppler, die 720 Kilogramm schwer sind, beträgt 20'000 Franken.
So viel Geld verlangte das Amt als Kaution für allfällige Kosten nach dem Auszug der Besetzer. Ob sie das Gelände tatsächlich im nächsten Sommer werden verlassen müssen, ist allerdings offen. Auf dem Gelände, wo früher eine Metallbaufirma stand, kann erst gebaut werden, wenn es von Altlasten saniert worden ist. Ob eine Sanierung nötig ist, wird man erst im Frühling wissen. Das Immobilienamt hat die Fünfräppler an die Finanzdirektion übergeben.

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